BEITRAG DER ELTERN

Alle Rechte und Pflichten der Schule (Betreuerteam) und der Eltern sind in einer Eltern-Schule-Vereinbarung festgehalten, die jedes Jahr unterzeichnet wird.

Schulbeitrag

Das Beitragsjahr beginnt am 1. September des Jahres. Die Eltern verpflichten sich, einen Schulbeitrag in Höhe von Euro 3.660,- zahlbar in 12 Monatsbeiträgen à Euro 305,- pro Schulkind zu bezahlen. Für das erste Geschwisterkind beträgt der Beitrag 75 %, für das zweite und jedes weitere 50 % des vollen Beitrages. Auf Grund des hohen Arbeitsaufwands gilt für Kinder von Mitgliedern des Vorstands ein Schulbeitrag von 265,- Euro/Monat als Berechnungsbasis.

Außerdem ist pro Semester ein zweckgebundener "Materialbeitrag" von 20,- pro Kind zu bezahlen, den wir für den Einkauf von Bastelmaterial und Lebensmitteln für den täglichen Gebrauch der Kinder und Jugendlichen verwenden.

Putzdienste

Am Schulanfang wird eine Liste von verpflichtenden Putzdiensten vereinbart. Diese sind selbsttätig durchzuführen, ist es nicht möglich an einem der vereinbarten Termine zu putzen, so ist selbständig für eine Vertretung oder einen Tausch zu sorgen. Der gemeinsame Großputz zu Schulanfang und im 2. Semester ist für alle verpflichtend.

 

Es ist erwünscht, dass neue Eltern nach einer Kennenlernfrist von 6 Monaten dem Vorstand beitreten und so auch gestaltend an der Weiterentwicklung der Schule mitwirken. Eine Entscheidung darüber wird im Konsens getroffen.

 

DER VEREIN

Die Privatschule mit der Schulkennzahl 705531 trägt den Namen „Lernwerkstatt Zauberwinkl“ und befindet sich am Standort 6300 Wörgl, Zauberwinklweg 1. Der Trägerverein ist der „Verein für selbstbestimmtes Leben und Lernen“, Vereinsnummer 640726188

Neben den Vereinsstatuten und dem Organisationsstatut der Schule sind die Grundsätze über die Mitgliedschaft im Verein in einer Geschäftsordnung festgelegt, die auch die Aufgaben des Vorstandes klar definiert.

Vorrangige Aufgabe der Schule ist es, Kindern mit unterschiedlichen individuellen und sozialen Voraussetzungen die Möglichkeit und Hilfe zu geben, sich zu mündigen, kritikfähigen, leistungs- und genussfähigen, ihrer selbst bewussten, sozial kompetenten, toleranten, eigenverantwortlichen, positiv zum Leben stehenden, emanzipatorischen und solidarischen, politisch verantwortlichen und tätigen Menschen zu entwickeln.
Eine wesentliche Voraussetzung, den Kindern und Jugendlichen die Entwicklung zu diesen Bildungszielen zu ermöglichen, ist das unmittelbare Erfahren und Erleben von demokratischen Strukturen.
Die Organisation der Schule geht davon aus, dass sich dieses Menschenbild am ehesten in einem Rahmen verwirklichen kann, in dem alle Betroffenen (SchülerInnen-, BetreuerInnen- und Elterngruppe) gemeinsam partnerschaftlich und demokratisch über ihre Angelegenheiten entscheiden können.